Spiel-Nr. 8
queer papa queer
Eine Inszenierung über Zerrissenheit, Lebensmut und den Kampf um Akzeptanz
Figurentheater Ute Kahmann Jugendliche/Erwachsene
Einen Vater, der abhaut – das kennt man. Ein Vater, der beim Abhauen Länder- und Systemgrenzen überwindet, ist schon seltener. Ein Vater, der vom Osten in den Westen flüchtet und seiner in der DDR zurückgelassenen Tochter sein ganzes Leben lang sein Coming Out als schwuler Mann nicht eingestehen will, nicht offenbaren kann, ist Thema von queer Papa queer. Das Stück ist eine biografische Recherche mit Objekten, Dokumenten und Puppen und zugleich eine Zeitreise in die Lebenswelt homo- und bisexueller Männer in der DDR und dem Niemandsland zwischen den Systemen. In sinnlich starken Szenen entwickelt Ute Kahmann die Lebenswege von Vater und Tochter. Sie beginnt mit der Zeit, als sich ihre Eltern kennenlernten, heirateten und Heinz 1969 in den Westen ging. Ihr gelingt es, auf berührende Weise das Verhältnis zwischen Vater und Tochter wiederzugeben, die bis zum Ende keine Worte für das finden konnten, was ihnen widerfahren war. Eine sensible Inszenierung.
Spiel Ute Kahmann Live-Musik Felix Kroll Regie Heike Scharpff Ausstattung, Puppenbau Stephan Rätsch Projektion Raman Zaya Dramaturgie Tom Mustroph
Dauer: 60 Minuten /// Preis: 26 € / 22 € (erm.)
Buchbar ab 2. September 2026 – für Mitglieder ab 29.8., mit individuellen Promotionscode
Vor und nach der Vorstellung verkehrt ein Shuttlebus zwischen der Innenstadt und dem Nordsee Congress Centrum. Den Fahrplan finden Sie ab September auf dieser Webseite oder Sie erhalten ihn persönlich im Pole-Büro im Südflügel des Schlosses.